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Am Freitag den 27. Juni 2003 begann das Abenteuer
"OBERÖSTERREICH" !! Trotz der späten Stunde war im Stall noch reger Betrieb. Wir konnten unsere Pferde mit Heu versorgen und uns selbst mit Leberkäs-Semmeln aus dem Festzelt. Dieser erste gute Eindruck der Organisation durch den Wanderreithof "Grüne Weide" bestätigte sich auch während des ganzen Bewerbes. Ein dreifaches Lob der Organisation von Stall und Festzelt - was wir für die Streckenplanung leider nicht vergeben können (aber dazu weiter unten näheres). Am nächsten Tag starteten wir um 9:48. Da es einen A und einen C Bewerb gab, wurden beim Start immer ein paar A-Reiter und wieder eine C-Gruppe weggeschickt. Wir waren die letzte C-Gruppe. Mit dem Wetter hatten wir auch großes Glück. Es war kein sehr heißer Tag - so war die späte Startzeit nicht so schlimm.
Nun zum Ritt: Es war extrem schwer -
Gelände und Karte waren teilweise sehr unterschiedlich und die Wahl der Strecke
war wirklich herausfordernd - so wie man sich einen schwierigen
Orientierungsritt vorstellt. Leider wurde diese anspruchsvolle Strecke durch
zwei Eigenschaften aus unserer Sicht negativ beeinflusst: Orientierungsreiten hat für uns etwas mit Karte und Kompass und dem Orientierungssinn im Gelände zu tun. Wenn es nur noch darum geht auf versteckte Fallen (JA - FALLEN) beim abzeichnen der Karte zu achten oder durch Glück genau die 10m recht oder links des Weges zu erwischen auf denen das Kontrolltor aufgestellt ist - dann macht das uns jedenfalls nicht wirklich Spaß. Zweitens ist uns die Gesundheit von Askar und Arrak wichtig. Wenn ein vorgegebenes Durchschnittstempo nur durch traben auf Asphalt--Straßen oder galoppieren auf felsigen Untergrund eingehalten werden kann - so ist das auch wieder nicht in unserem Interesse. Nun um es kurz zu machen, wir kamen nach 9 Stunden (in Worten neun !) etwas frustriert und sauer im Ziel an. Zumindest hatten wir alle Kontrollpunkte gefunden und hatten durchgehalten. Jetzt wartete aber noch die Aufgabenstrecke:
Hier zeigte sich wieder, dass unsere beiden Weißen
immer noch viel zu sehr an einander kleben. Mit einem herumhüpfenden,
schreienden und sich drehenden Pferd sind Aufgaben wie Tor, Rückwertsrichten
und Aufsteigen nun mal nicht gerade einfach. Dementsprechend war die
Punkteanzahl auch leider recht mager. Nach all diesen Abenteuern und Überraschungen konnten wir uns über den 4. Platz nicht so recht freuen, da sicher mehr drinnen gewesen wäre. Unser abschließender Tipp an alle
Veranstalter: Das Organisieren eines TREC-C Bewerbes sollte nicht zu einem
Wettbewerb werden: "Wie lege ich die Teilnehmer herein, damit sie die
Kontrollpunkte ja nicht finden." Wie ist euere Meinung zu diesem Thema ---> schreibt doch in unser Gästebuch
Nun aber noch zu erfreulichem: Gleichzeitig mit unserem C-Ritt wurde auch ein A-Bewerb durchgeführt und dabei die Österreichische Bundesländer Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Die NÖ-Gruppe mit
konnte dabei den 3. Platz erreichen ----> HERZLICHE GRATULATION
In der Einzelwertung wurde NÖ durch den 2. Platz von Ingrid Gampe würdig vertreten !!!!!!!!!!!!!!
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