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TREC-C St. Margarethen am
23.August 2003 |
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Nur 1 Woche nach dem TREC-C in Wiesmath war im burgenländischen
St. Margarethen ein TREC-C ausgeschrieben. Da das von uns nicht so weit weg ist,
haben wir beschlossen am gleichen Tag in der Früh anzureisen.

Arrak und Askar warten auf den Start
Es war wieder ein sonniger, heißer Tag und unsere
Startzeit mit ca. 9:30 Uhr angesetzt. Wir waren von der tollen Organisation in
Wiesmath noch verwöhnt, so wunderten wir uns auch, dass wir eigentlich nicht
einmal Platz für unseren Hänger hatten – es musste extra ein Auto weggefahren
werden, damit wir einparken konnten.
Jedenfalls 10 Minuten vor unserer Startzeit begaben wir uns mit den Pferden zum
Kartenzeichnen, dann ging es los.

Die Sieger beim Abritt
Nach den ersten 100 Metern traten die ersten
Fragen auf: der Weg ging nach rechts und gleich wieder nach links weg, nur in
Wirklichkeit konnte man so nicht reiten, da gab es nämlich keinen Weg. Wir
standen auf einem Weg neben einem Bach, den wir lt. Karte gar nicht erreichen
sollten. Nach etlichem hin- und her entschlossen wir uns doch den Weg am Bach zu
nehmen (offensichtlich wie alle Anderen vor uns auch) und stießen dann auch
wieder auf den richtigen Weg. Da wir vor allem von Bad. Leonfelden und auch
Wiesmath gewohnt waren die Karte besonders genau zu studieren, waren wir
natürlich verwundert, dass bei der folgenden Strecke eindeutig der
eingezeichnete Strich mind. 1 mm neben dem Weg gezeichnet war, in Wirklichkeit
gab es da aber nur ein umgeackertes Feld!
Landschaftlich ist das Gebiet um St. Margarethen
sehr schön, die Wege sind auch nicht allzu steinig, und so versuchten wir
gewisse Unklarheiten nicht so eng zu sehen. Dann kamen aber 2 Kontrollpunkte,
wobei der eine schon von weitem erkennbar war, dort hatten wir jede Menge
Verspätung und zweifelten schon daran, dass wir die Kilometerstriche wirklich
richtig gezeichnet hatten.
Wir fanden es auch originell, dass der Bach bei der Eselsmühle den wir heuer als
Hindernis „Graben“ überwinden mussten, letztes Jahr die „Furt“ war ?!
Zeitweise ärgerten wir uns auch über die vor uns gestartete Gruppe, denen
zwischendurch das Leeren von Bierflaschen und das Einkehren im Wirtshaus während
des Rittes wichtiger war. Dann sind sie wieder im verrückten Galopp an uns
vorbeigezogen – na ja, das waren wohl keine Pferdefreunde!
Im Ziel angekommen versorgten wir unsere Pferde und unterhielten uns mit unseren
Bekannten und Mitstreitern Alexander Hönel und Christine Zahradniczek über die
Strecke und die Unstimmigkeiten bei den 2 Kontrollpunkten. Da erfuhren wir, dass
es ihnen ebenso ergangen ist uns maßen die Strecke nach. Und siehe da, die
Strecken- und Zeitangaben stimmten nicht überein! Das wollten wir nach der PTV
noch mit Heinz Rieger (Bundesreferent Orientierungsreiten) klären.
Aber zuerst ging es ab zur PTV-Strecke. Da wir zuvor in Wiesmath waren, eine
tolle Anlage mit weitläufigem Gelände hatten, so waren wir wieder recht
erstaunt, da sich alle Hindernisse auf und um einem 20 x 40 Sandviereck
befanden. Da war das Anreiten auf manche Hindernisse wie z. B. den Gang, der
sich an der Breitseite befand und im Sand halb verschwunden war, fast unmöglich.
Folgende Hindernisse waren der Reihenfolge nach zu bewältigen:
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Tor
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Hängende Äste
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Gang
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Sprung (aus Strohballen)
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Aufsteigen im Kreis
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Labyrinth
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Unbeweglichkeit
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Graben (wurde schon im Gelände bewältigt)
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Wir gingen relativ früh zur PTV-Strecke, da wir
den anderen Reitern zuschauen wollten. Das Niveau war leider sehr niedrig und es
gab nicht viele, die die Hindernisse wirklich ordentlich bewältigen konnten.
Dann gab es wieder einmal Unstimmigkeiten, als Reiter ohne Reithelm den Sprung
in Angriff nahmen, obwohl im Reglement eindeutig steht, dass die PTV nur mit
Reithelm geritten werden darf. (In der Praxis geht es vor allem um den Sprung).
Askar war diesmal ganz super – da das Gelände eng war, sah er fast immer andere
Pferde – er war ruhig und hat die meisten Hindernisse toll gemeistert. Der Gang
war ein Problem, ich glaube den hat er gar nicht richtig gesehen!
Arrak war diesmal etwas nervöser und verhaute das Tor, das Martin schon so gut
geübt hat, die anderen Hindernisse waren aber ganz o.K, trotzdem war Martin
nicht ganz zufrieden.
Als die Wertungen ausgehängt wurden, sahen wir, dass alle Reiter die ohne
Reithelm gesprungen sind mit voller Punkteanzahl geführt wurden, das ging dann
doch nicht! Es taten sich mehrere Reiter, darunter auch wir, zusammen und
reklamierten diese Fehlwertung.
Die Richter stimmten uns zu und änderten das Ergebnis. Wir wollten eigentlich
noch die fehlerhafte Zeitangabe bei den beiden Kontrollpunkten reklamieren, da
dies aber keinen Einfluss auf das Endergebnis gehabt hätte, ließen wir es sein.
Jedenfalls wurden wir in der Guppenwertung 3. und waren eigentlich ganz
zufrieden. Gesiegt hatte die Gruppe Hönel/Zahradniczek (NÖ) vor Hartmann/Bauer (Bgld)

Wir freuen uns über den 3. Platz
Es war wirklich ein netter Tag, ein wunderschöner Ritt in einer tollen
Reitgegend, es ist aber leider nur schade, dass das Niveau der burgenländischen
TREC-C nicht mit dem in NÖ oder anderen Bundesländern vergleichbar ist.
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